Unsere Angebote

So geht es nicht!
Im Vorübergehen fragt
Mein Nachbar, wie es geht.
Er fragt nicht, weil er mitgehen will.
Er fragt, weil er weitergehen will.
Ich antworte, es geht.
Aber es geht nicht.
So nicht.

Prägnant und mit wenigen Worten beschreibt Rudolf Bohren eine Erfahrung, die viele Trauernde machen müssen. Auxilium will ausdrücklich mitgehen und bietet daher in diesem Sinne Trauernden einen Ort, an dem sie sich nach dem Verlust eines geliebten Menschen mit ihrem Schmerz aufgehoben und verstanden fühlen. Es gibt kein richtiges oder falsches Trauern. Es gibt nur einen individuellen Weg im Erleben der eigenen Gefühle und Gedanken. Einen Ausdruck für dieses Trauer-Erleben zu finden, damit gehört zu werden und Wertschätzung zu erfahren, das ermöglichen qualifizierte Trauerbegleiterinnen  in Einzel- und Gruppengesprächen.

 

Einzelgespräche

Das Angebot von Einzelgesprächen versteht sich als stabilisierende Orientierungshilfe, wenn durch den Verlust eines geliebten Menschen nicht nur die Alltagswelt sondern auch Sie selbst sich fremd geworden sind. Familienangehörige, ein Freundeskreis und auch die Nachbarschaft können mit der Heftigkeit der Trauer-Gefühlswelt überfordert sein.

Im Gespräch mit einer Trauerbegleiterin können Sie erfahren, dass alles, was Sie fühlen und denken, da sein darf. So können Sie allmählich Ihr Leben mit der Trauer erforschen und Vertrauen in Ihren persönlichen Weg entwickeln.

In einem Erstgespräch können Sie die Trauerbegleiterin kennenlernen und entscheiden dann, ob Sie weitere Gespräche  vereinbaren wollen.

 

Gruppenangebote

Der Gewinn aus einer Gruppenteilnahme ist unter anderem die Teilhabe an einer gleichfalls betroffenen Gemeinschaft.Sie können hier er-leben und er-proben, die oft empfundene Isolation und Sprachlosigkeit in der Trauer zu überwinden. Auxilium bietet trauernden Menschen einen Ort, wo ihre Tränen Raum haben dürfen, wo Schmerz und Hoffnung, Erinnerungen und Zukunftsperspektiven nebeneinander Platz finden können.

Neu ab März 2017: Offener Trauergesprächskreis

Dieses Angebot richtet sich an Trauernde, die mit ihren Gefühlen der Trauer nicht allein bleiben möchten und nach verständnisvollen GesprächspartnerInnen suchen. Sie erhalten hier die Gelegenheit, Menschen kennen zu lernen, die aus eigener Erfahrung wissen, was Trauer bedeutet. Die Entscheidung zur Teilnahme ist jeweils spontan und kurzfristig möglich und ist nicht verbindlich für einen bestimmten Zyklus.

Diese offene Form einer Trauergruppe stellt EINE Möglichkeit dar, sich der eigenen Trauer anzunehmen und den unterschiedlichen und immer gänzlich individuellen Facetten Raum zu geben.

Der Gesprächskreis wird von einer qualifizierten Fachkraft begleitet.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hier können Sie die Termine des Trauergesprächskreises für 2017 abrufen.

Geschlossene Trauergruppe

Gezielte Themen, Übungen, Rituale und Phantasiereisen unterstützenden Trauerprozess in einer kleinen Gruppe und in geschütztem Rahmen. In zehn Treffen mit maximal zehn Erwachsenen kann sich Vertrautheit und Vertrauen entwickeln. So wird es möglich, Gedanken, Wünsche, Ängste und den Schmerz zum Ausdruck zu bringen und zu erfahren, dass Sie damit nicht allein sind.

Für die Teilnahme an dieser Form der Trauergruppe ist ein Vorgespräch unbedingt erforderlich.Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Ihr Verlust bereits ein halbes Jahr zurückliegt.

Die Trauergruppe wird von einer qualifizierten Fachkraft geleitet.

Hier können Sie die Termine der Trauergruppe für das erste Halbjahr 2017 abrufen.

 

Offenes Trauercafé:

Der Hospizverein Wiesbaden Auxilium e.V. ist Partner des Wiesbadener Netzwerks für Trauerbegleitung. Das Netzwerk organisiert ein Trauercafé als offenes Treffen für trauernde Menschen.

Wann und wo?

Jeden 1. Donnerstag im Monat
16:00 - 18:00 Uhr

Kirchenfenster Schwalbe 6
Schwalbacher Straße 6

D-65185 Wiesbaden

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