Wiesbadener Hospiztag 2020

SINNFRAGEN - WOFÜR LOHNT ES SICH ZU LEBEN?

Hospiztag 2020:  aktuell - informativ - hilfreich

Macht es Sinn, am Hospiztag 2020 teilzunehmen? Wir meinen unbedingt ja, denn oft stellt sich uns die Sinnfrage, nicht nur wenn es um den Besuch einer Veranstaltung geht. Wir fragen uns ganz grundsätzlich, was gibt meinem Leben Sinn, was macht für mich sinnvolles Leben aus?

Warum ist das so? Und was sind die möglichen Antworten darauf? Die Frage nach dem Sinn ist in den Augen von Prof. Dr. Wilhelm Schmid wichtiger als die Frage nach dem Glück und sogar eine der wichtigsten Fragen, die sich in unserem Leben stellen. Sinn setzt unbegrenzte Kräfte frei und wirkt wie ein Immunsystem. Sinnlosigkeit dagegen macht krank.

Zur Frage, wie gelingendes Leben aussehen kann, liefert die Sinnforschung spannende Erkenntnisse. Es erscheint als kontraproduktiv, wenn wir das Schwere ausblenden oder zu vermeiden suchen. Sinn ergibt sich aus einem interessierten Sich-Einlassen auf das, was ist, Das mag uns verletzbar machen, aber eröffnet gleichzeitig Wege zu einem erfüllten Dasein, meint Prof. Dr. Tatjana Schnell.

Wer sich fragt, was Sinn ist und was sich im eigenen Leben dafür tun lässt, erhält am Hospiztag eine Fülle von Anregungen.

 

Prof. Dr. Tatjana Schnell spricht über „Sinnerleben zwischen Leid und Glück“. Sie ist assoziierte Professorin an der Universität Innsbruck (Österreich) und außerordentliche Professorin an der MF Norwegian School of Theology, Religion and Society in Oslo (Norwegen). Sie forscht zu existenziellen Themen wie Lebenssinn, Umgang mit Leid und Sterblichkeit und deren praktischer Bedeutung für Individuen, Organisationen und Gesellschaft. Zahlreiche internationale Kooperationen, Veröffentlichungen und Vortragstätigkeiten. Auf www.sinnforschung.org berichten Tatjana Schnell und ihr Team regelmäßig über aktuelle Entwicklungen in der internationalen Sinnforschung.

„Dem Leben Sinn geben“ ist das Thema von Prof. Dr. Wilhelm Schmid. Er lebt als freier Philosoph in Berlin und ist durch Auftritte im deutschen Fernsehen auch einem breiteren Publikum bekannt. Umfangreiche Vortragstätigkeit, seit 2010 auch in China, Südkorea, Indien, Taiwan. Viele Jahre lehrte er Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Zusätzlich war er tätig als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien, sowie als philosophischer Seelsorger am Spital Affoltern am Albis in der Nähe von Zürich/Schweiz.

Der Hospiztag wird in gemeinsamer Trägerschaft des Wiesbadener Hospizverein Auxilium, dem Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus, dem Evangelischen Verein für Innere Mission und Hospizium in Zusammenarbeit mit dem HospizPalliativNetz Wiesbaden und Umgebung veranstaltet. Der 24. Wiesbadener Hospiztag steht unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Grußworte werden von einem Vertreter dieses Ministeriums, Dr, Martin Nörber, und vom Wiesbadener Oberbürgermeister Gerd‑Uwe Mende gesprochen.

Die Antwort auf die Frage, was meinem Leben Sinn gibt, wird jede und jeder für sich persönlich beantworten müssen. Der Wiesbadener Hospiztag ist eine besondere Gelegenheit -angeregt durch international anerkannte Sinnforscher- sich dieser wichtigen Frage zu stellen und vielleicht ganz neue Antworten zu finden.

Sie sind herzlich eingeladen.
Termin: 21. März 2020 um 9.30 Uhr im großen Saal des Roncallihauses, Friedrichstraße, Wiesbaden.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Gerhard Helm